SID – Monochrome no Kiss (Single)

Titel: Monochrome no Kiss
Band: SID
Release: 29.10.2008

Tracklist:
1. Monochrome no Kiss
2. season
3. and boyfriend (Live at Yoyogi National Gymnasium)

Monochrome no Kiss beginnt mit recht altertümlichem Sound, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Gitarre ist recht schnell, während die Hintergrundgeräusche das Lied wieder etwas langsamer machen, ehe zur mitte der Strophe das Lied sehr rockig wird. Der Refrain ist recht SID-typisch und zu einem gewissen Grad fröhlich. Bei der zweiten Strophe wird ab der Häfte nicht so losgelegt wie bei der ersten sondern ein Stück zurückgefahren, was auch sehr hübsch ist. Es passiert nicht mehr viel, die Bridge zum Ende hin fällt nicht besonders auf, was aber auch nicht schlimm ist. Der Song ist ganz gut, zwar kein Meisterwerk aber schon hörenswert.

Die B-Seite season wird von einem leicht jazzigen Klavier eingeleitet, ehe Mao sehr smooth zu singen beginnt, wobei das Klavier verschwindet. Eigentlich kann man das  Lied sehr einfach als ruhig, smoothig und leicht jazzig bezeichnen. Es passiert nicht viel, was dem Lied keinen Abbruch tut. Das Klavier erscheint ab und zu mal wieder, es gibt ein interessantes Gitarrensolo aber vor allem das Schlagzeug trägt den Song auch ganz gut alleine. Eine sehr gute B-Seite. Schade, dass sie nicht auf dem Album ist.

Beim Live von and boyfriend hab ich mich zu erst gefragt, wie es wirklich sein kann, dass die meisten Japaner nicht mal so einfache sachen wie „and boyfriend“ aussprechen können. Ansonsten muss ich sagen – auch wenn es merkwüridg ist -, dass das ein vollkommen durchschnittlicher SID Song ist. Aber das heißt ja nicht, dass es schlecht ist. Echt toll finde ich, dass es echt gut ist für ein live. Die können spielen und singen. Daumen hoch!

Note: 2+
Lieblingslied: season

Eine extrem solide Single haben SID da released. Kein Song ist schlecht und auf der B-Seite wird auch mal experimentiert obwohl die A-Seite auch neue Seiten mit sich bringt. Allein wegen der B-Seite lohnt es sich die Single zu kaufen. Zumindest, wenn man solche Musik mag.

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Richtungswechsel

Da ich angefangen habe auch auf Creamed Potatoes zu reviewen habe ich mich entschieden hier vor allem vergangene Singles und Alben zu reviewen. Aber ich denke schon, dass auch mal neue Singles reinrutschen werden. Mal gucken.

Muss nur endlich irgendwas hier machen xD

Puh~~

So, alle Reviews sind nun auf diesem Blog und es gibt eigentlich nur noch ein paar Sachen, die übertragen werden müssen und dann bin ich fertig mit dem Umzug.
Da ich mich auf WordPress wohler fühle (sieht ja auch alles besser aus) denke ich auch, dass ich wieder öfter reviewn werde. Man hat ja sonst nichts zu tun~ xD

Liebe Grüße,

Sharly

ほら。 あの笑顔。

alan – Natsukashii Mirai ~longing future~ (Single)

Titel: Natsukashii Mirai ~longing future~
Künstlerin: alan
Release: 02.07.2008

Tracklist:
1. Natsukashii Mirai ~longing future~
2. Seed of Green
3. Gasshou [Natsukashii Mirai ~longing future~]
4. Natsukashii Mirai ~longing future~ (Instrumental)
5. Seed of Green (Instrumental)

Natsukashii Mirai ~longing future~ ist die erste der fünf Element-Singles und repräsentiert Erde. Es hat ein Intro mit leisem Kinder- und Menschenreden, ehe das Klavier einsetzt. Was man im Hintergrund hört klingt für mich zwar mehr nach Regen als nach Erde aber wer weiß, was sich der Produzent dabei gedacht hat. Natürlich handelt es sich auch bei diesem Lied um eine Ballade und obwohl die Strophen etwas mittelmäßig sind ist der Refrain sehr toll. Er bleibt schön im Kopf und ist sehr ausdrucksstark. Allerdings ist mir hier das erste mal ihr traditionelles Singen etwas negativ aufgefallen. Klang irgendwie nicht so toll wie die vorherigen Male. Aber immerhin nicht schlimm.Auch mag ich Bridge sehr gerne, die voll von Instrumenten ist auch wenn ich beim besten Willen die Erde nicht raushören kann. Hm… vielleicht hab ich von diesem Element auch einfach nur die falsche musikalische Vorstellung.
Die B-Seite Seed of Green klingt gleich zu Anfang schon etwas frischer. Zwar könnte man meinen alan stellt ihre Stimme auf extra süß, wenn man den Anfang hört aber das vergeht mit der Zeit. Zwar ist auch dieser Song recht ruhig, doch hinterlässt er dank der Instrumentalisierung einen poppigeren Eindruck. Vor allem der Refrain setzt da noch einmal etwas drauf und man merkt schon, dass alan wohl bei ihren B-Seiten immer ein bisschen versucht in neue Richtungen geht. Zum Thema Erde werde ich da jetzt nichts sagen…

Das dritte Lied Gasshou ist eigentlich nur Natsukashii Mirai aber von einem (Kinder-)Chor vorgetragen. Ich habe auch einmal gelesen welcher es ist aber es fällt mir gerade nicht ein. Und man kann eigentlich nur sagen, dass das schon ein toller Bonus auf der Single ist, da es so schon schön klingt. Kann mich garnicht entscheiden, welche Version ich lieber mag, obwohl „Gasshou“ nur von einem Klavier begleitet wird.

Note: 2+
Lieblingslied: Beide Versionen von Natsukashii Mirai
Eine sehr gute Single hat alan da rausgebracht und ein Lied als extra auch noch von einem Chor einsingen zu lassen kommt natürlich nicht oft vor. Zwar ist die B-Seite nicht herausragend aber immerhin mal etwas anderes und so kann man eigentlich nur ein bisschen meckern, dass man das Element nicht wirklich hört aber vielleicht liegt das ja auch an mir.

Gazette – Guren (Single)

Titel: Guren
Band: Gazette
Release: 13.02.2008

Tracklist:
1. Guren
2. Kugutsue
3. Kyomu no Owari Hakozume no Mokushi

Im Februar letzten Jahres begrüßte uns die erste Single der DIM-Era, nämlich Guren. Das Lied ist ist sehr ruhig gehalten und ich würde es als Rockballade bezeichnen, auch wenn ich keine Ahnung hab, worum es geht. Die Strophen sind durch die Steigerung und den Einsatz der Drums zu Anfang sehr interessant gestaltet, während der Refrain sich Instrumentaltechnisch nicht all zu sehr vom zweiten Teil der Strophen abhebt. Das Lied ist im weiteren Verlauf davon geprägt, dass man nie genau weiß, was jetzt eine Strophe und was eine Bridge ist, außerdem fällt der Gebrauch von Streichern zwischendrin auf. Des weiteren erwähne ich hier noch das schon in Szene gesetzte Gitarrensolo. Insgesamt ein ruhiger Rocksong, gegen den man nicht wirklich etwas sagen kann, auch wenn er mit anderen von Gazette nicht gleichzusetzen ist.

Auch Kugutsue beginnt sehr ruhig, was aber nicht lange so bleibt. Allgemein kann man sagen, dass es ein recht normaler Rocksong von Gazette ist, mit Geschreie ab und zu, genauso wie komisch verzerrter Stimme, Screamen und so weiter. Die Melodie wird höchstwahrscheinlich nicht all zu sehr im Kopf bleiben, aber was ich dem Song noch anrechnen muss ist der Teil, der mit einer Frau (oder mehreren Frauen) gesungen wird. Passt zum Ende des Liedes sehr gut und hinterlässt einen guten Eindruck.

Der letzte Track ist Kyomu no Owari Kakozume no Mokushi, wobei ich bei diesem Titel, genauso wie bei „Kugutsue“ nocht nicht wirklich sicher bin, ob das die richtige Romaji-Versionn ist. Irgendwie findet man viele Varianten im Internet. Nun gut, der Song beginnt recht kurios mit einem Tambourin, ehe auch die Gitarre einsteigt und dann auch noch Ruki. Wieder beginnt es langsamer, was allerdings diesmal auch so gehalten wird. Erst nach der ersten Strophe wird es etwas lauter, aber als es dann eigentlich mit der Strophe weitergeht ist es wieder ruhig. Die Bridge zum Refrain ist interessant aber während des Refrains muss ich tatsächlich Rukis Stimme bemängeln. Irgendwie hat das so nicht gepasst. Nach diesem Refrain bietet das Lied nichts wirklich Neues mehr außer dem kurzen Gitarrensolo. Njo, ganz gut für ’ne B-Seite.

Note: 2-
Lieblingslied: Guren

Gazette meldeten sich mit einer vollgepackten Single zurück und das muss man ihnen schon anrechnen. Bei wem würd ich mich nicht alles über ganze 3 Songs freuen!? Trotzdem fehlte es leider etwas an Abwechslung auf der Single, da sowohl „Guren“ als auch Track 3 ruhig waren und „Kugutsue“ war ein bisschen planlos vollgepackt. Da wäre weniger mehr gewesen.

Berryz Koubou – MADAYADE (Single)

Titel: MADAYADE
Gruppe: Berryz Koubou
Release: 05.11.2008

Tracklist:
1. MADAYADE
2. Furare Pattern
3. MADAYADE (Instrumental)

MADAYADE beginnt die derzeitige Era so, wie die vorherige geendet hat: Mit einem Fun-Song! Schon der Anfang klingt sehr verspielt und das Lied geht poppig weiter. Der Refrain ist ein einziger Ohrwurm durch seine Madamadamadamada…yade, was aber nicht so auf die Nerven geht, wie man meinen könnte. Bevor die nächste Strophe beginnt gibt es noch ein putziges Gitarrensolo, das auch später wiederkehrt und das Lied nicht ganz ‚künstlich‘ erscheinen lässt. Ja, es gibt echt Instrumente in dem Lied, auch wenn mand as zunächst nicht denkt. „MADAYADE“ ist auf jeden Fall ein Lied, das Spaß macht und so soll es ja auch sein.

Die B-Seite Furare Pattern beginnt genauso verspielt wie die A-Seite aber wechselt dann in einen sich steigernden Chor, so wie es scheint. Die Strophe ist leider nicht so interessant wie das Intro aber der Refrain ist dafür wieder nett anzuhören und klingt erwachsener als der von MADAYADE. Nach dem Refrain gibt es wieder diese chorartige wiederholung, was dem Song wirklich Charakter gibt. Auch die zweite Strophe macht sich besser als die erste durch unterschiedliche Einwürfe und Effekte. Insgesamt eine sehr gute B-Seite, die locker mit dem Haupttrack mithalten kann.

Note: 1-
Lieblingslieder: Furare Pattern
und MADAYADE

Die Berryz wissen einfach, wie man Fun-Musik gut rüberbringt und das haben sie auch hier getan. Was mich allerdings erstaunt hat war, dass mir auch die B-Seite gefiel, was noch nicht all zu oft bei Berryz Koubou vorgekommen ist. Ich hoffe das bleibt so und gucke gespannt zur nächsten Single, die sicher bald reviewt wird.

Chihiro Onituska – X/Last Melody (Single)

Titel: X/Last Melody
Künstlerin: Chihiro Onitsuka
Release: 20.05.2009

1. X
2. Last Melody

X beginnt mit einem langsamen Klavierintro und Chihiros leicht gefilterten Stimme, was sich mit dem Einsetzen der E-Gitarre schlagartig ändert. Man hört Chihiros Stimme klar und deutlich, genauso wie die anderen Bandinstrumente, die ihre kräftige Stimme unterstützen. Der Refrain ist sehr rockig, eingängig und powervoll, während die Strophen zwar langsamer sind aber genauso gut von den Instrumenten getragen werden. Kurz bevor der Refrain wieder einsetzt verstummen die meisten Instrumente, was den Refrain noch beeindruckender macht, wenn er nach dieser kurzen ruhigen Phase einsetzt. Nach gut drei Minuten gibt es ein zwischenspiel mit echoartigem Singen von Chihiro im Hintergrund und dem Einsatz von Streichern. Auch danach schlägt der Refrain voll ein. Mit fünf Minuten hat das Lied normale Länge für Chihiro aber neben dieser Tatsache braucht dieses Lied die Länge auch um sich immer wieder zu steigern. Klasse Lied und eine Chihiro, wie ich sie mir nach der leichten Enttäuschung, die „Hotaru“ war, gewünscht hatte.

Die zweite A-Seite Last Melody ist wieder etwas ruhiger und hat ein unglaublich schönes Klavierintro, während das Klavierintro selbst nochmal ein Gitarrenintro hatte. Aber das funktioniert sehr gut. Man kann wohl schon sagen, dass das Lied eine Ballade ist, aber keine deprimierende Ballade, wie viele ihrer Lieder den Eindruck erwecken. Ihre Stimme wirkt sehr lebendig und auch der Einsatz der Band lässt „Last Melody“ lebhafter und… heller wirken. Sie hebt sich auf jeden Fall auch von anderen Liedern ab. Zum Glück kommt in diesem Lied genauso wenig Englisch vor wie in „X“, denn daran muss sie auf jeden Fall arbeiten, auch wenn ich nach vier Alben glaube, dass da alle Hoffnung zu vergebens ist. Aber neben dieser Tatsache ist „Last Melody“ auf jeden Fall auch ein Grund sich diese Single zu kaufen, wenn man nicht davon ausgehen könnte, dass sowieso beide Titel auf dem kommenden Album vertreten sein werden.

Note: 1
Lieblingslied: X

Diese Single ist ein wunderbares Gesamtpacket. Und zwar sind nicht nur beide Lieder einsame Spitze, nein auch das Cover ist einmalig und wer das PV zu „X“ noch nicht gesehen hat, dem empfehl ich das jetzt zu tun! Es lohnt sich! Zwar hätte ich mir vor allem von „X“ eine Instrumentalversion gewünscht aber man kann halt nicht alles haben.